Mainzer und Heidelberger Professoren
unterrichten
zwischen Februar und Juni jeden Jahres in Krakau zehn Wochenstunden
Öffentliches Recht und Privatrecht, namentlich
Wirtschaftsrecht.
Seit 2002 beginnt der Rechtskurs mit einem Einführungsblock
zum
Öffentlichen Recht und zu Grundfragen der Rezeption des
Europarechts in die deutsche Rechtsordnung; es folgen Vorlesungen zu
Grund- und Anwendungsfragen des Privatrechts sowie zum Strafrecht.
Gegenstand des Unterrichts sind Grundfragen von Dogmatik, Methode und
System der behandelten Gebiete einschließlich wichtiger
Leitentscheidungen der Gerichte. Wöchentlich werden Klausuren
geschrieben, die den Lernerfolg überprüfen; wer diese
besteht, wird zur mündlichen Abschlussprüfung
zugelassen, die
alle Fächer erfasst. Zur Prüfungsvorbereitung steht
eine
große Bibliothek zur Verfügung.
Die Notengebung orientiert sich an der deutschen Praxis. Die
Absolventen erhalten ein Zeugnis, das ihre Einzelleistungen detailliert
in polnischen und deutschen Noten ausweist. Der beste Absolvent
erhält ein Promotionsstipendium, die nachfolgenden vorderen
Rangplätze eröffnen den Zugang zu bezahlten
Unternehmenspraktika. Zur feierlichen Abschlussveranstaltung
lädt
die Schule regelmäßig führende
Persönlichkeiten
der Rechtskultur und des öffentlichen Lebens ein, zuletzt den
Präsidenten des EFTA-Gerichtshofs, Prof. Dr. Carl Baudenbacher.
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